Mündlich überlieferte Geschichte

Agate (Agi) Rubin beschreibt die Ereignisse im Anschluss an die Besetzung Ungarns durch die Deutschen

Im April 1944, nach der Besetzung Ungarns durch die Deutschen, wurden Agi, ihre Mutter, ihr sechsjähriger Bruder und ihre Tante in das Ghetto von Munkacs verbracht. Vor ihrer Deportation nach Auschwitz musste Agi in der Ziegelfabrik des Ghettos arbeiten. In Auschwitz wurde die damals 14-jährige Agi für ein Sonderkommando ausgewählt. Dieses Zwangsarbeitskommando hatte die Aufgabe, die Kleidung und das Hab und Gut der Häftlinge und Opfer von Auschwitz zu sortieren. Im Januar 1945 wurden Agi und andere Häftlinge zu einem so genannten Todesmarsch gezwungen. Im April/Mai 1945 wurde sie von sowjetischen Streitkräften befreit.

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  • US Holocaust Memorial Museum Collection
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